



2 V H.14a*
Mundum
Einzelblatt. – Zu ‚Faust II‘, Akt 5.
Mikrofilm von 1960, bedeutsam wegen des im Falz liegenden Streifens, der die ursprüngliche Lesart „Bändern, Sehnen“ wiederherstellt, vgl. WA I 15,2, zu v. 11513: „‚Aus – Sehnen‘ H.13 H.14 H.2 geklebt g [dies der verlorene Streifen] auf geklebtem g ‚Aus Ligamenten‘ [dies der noch erhaltene Streifen] (darunter erste = letzte Fassung) H“. Ulrich Landeck hat diesen Streifen offenbar nicht mehr in 2 H vorgefunden (vgl. Landeck 1981, S. 39; Ehrenzeller 1995, S. 5), er muss also vor 1981 verlorengegangen sein. Dass es mit der in früheren Editionen gedruckten Lesung „Aus Bändern, Sehnen“ seine Richtigkeit habe, vermutete Michelsen noch ohne die Kenntnis des Streifens und seines Verlusts (Michelsen 2000, S. 200). Den Bearbeitern der Münchner Ausgabe war die Filmaufnahme des Zettels bekannt (Ehrenzeller 1995, S. 4f.), entsprechend der Wortlaut MA 18,1, S. 333 (nicht kommentiert ebd., S. 644).
- Verse
- 11513 – 11513
- Makrogenese-Lab
- Datierungsinformationen
- Schreiberhände
- Goethe (100%)
- Aufbewahrungsort
- Goethe- und Schiller-Archiv, Weimar
- Signatur
- GSA 25/XIX,3, Filmnr. 1427
- Bibliographische Nachweise
-
- Nachweis
- WA I 15,2, S. 156
- Nachweis
- Schöne 2005, Bd. 2, S. 756
- Literatur
- Ehrenzeller 1995, S. 4f.
- Literatur
- Schöne 2005, Bd. 2, S. 756
Schreiber
Goethe
- Tinte
- 1